ANTIDOPING EURO

2015 Formular Antidopingeuro neu

Januar 2016

Information zum Antidoping-Präventionsfond des Saarländischen Radfahrer-Bundes e.V.

Zur Schaffung eines Antidoping-Präventionsfonds werden für alle Straßen-, Querfeldein- (Cross-), Bahn-, MTB- und BMX-Rennen im Saarländischen Radfahrer-Bund die nach der Sportordnung festgelegten und vom Veranstalter in der Ausschreibung genannten Startgebühren um einen „Antidoping-Euro“ (ADE) erhöht.
Diese Regelung betrifft für den Bereich Mountainbike und Straße die Alters- bzw. Rennklassen U19, U23, Elite sowie Senioren männlich/weiblich und für BMX alle männlichen/weiblichen Inhaber einer Lizenz ab dem 18. Lebensjahr.

In der Ausschreibung ist das Startgeld mit dem Hinweis „inklusiv Antidoping-Euro“ zu benennen. Er beträgt im Juniorenbereich 1 Euro und kann in den Erwachsenenklassen bis 2 Euro betragen. Die tatsächliche Höhe des ADE ist in der Ausschreibung gesondert für die jeweiligen Rennen anzugeben.

Der Veranstalter kann auf den ADE in der Ausschreibung verzichten. Der Verzicht auf das um den ADE erhöhte Startgeld befreit ihn jedoch nicht von der Zahlung des ADE an den Saarländischen Radfahrer-Bund e.V. Nach der Veranstaltung stellt der Vorsitzende des Kommissärkollegiums (VKK) zusammen mit dem Veranstalter die Anzahl der tatsächlichen Starter und die Höhe des Betrags für den Antidoping-Präventionsfond schriftlich mit dem Formular „Antidopingfond“ fest. Zusammen mit dem Veranstaltungsbericht leitet der VKK das von ihm und dem Veranstalter unterzeichnete Formular innerhalb von zwei Wochen an die Geschäftsstelle des Saarländischen Radfahrer-Bundes e.V. weiter. Der ermittelte Betrag wird spätestens vier Wochen nach der Veranstaltung vom Veranstalter an den Saarländischen Radfahrer-Bund e.V. überwiesen.

Das eingehende Geld wird auf einem gesonderten Konto des Verbandes verwaltet und darf ausschließlich zum Zweck der Durchführung von Dopingkontrollen und der Dopingprävention verwendet werden.

Vorstand des Saarländischen Radfahrer-Bundes e. V.